Spezialisiert auf Liedgestaltung und Kammermusik, zählt der Pianist Sascha El Mouissi zu den gefragtesten wie versiertesten Liedinterpreten seiner Generation. Geboren in Frankfurt/Main studierte er an der Musikuniversität Wien bei Charles Spencer und an der Musikhochschule Mainz.

 

Seine rege Konzerttätigkeit führt ihn zu den prominentesten internationalen Festivals, wie z.B. dem Lucerne Festival, der Schubertiade und dem Schleswig-Holstein-Musik-Festival, zu den Salzburger Festspielen, den Dialogen in Salzburg und den Wiener Festwochen, sowie zum Istanbul Musik Festival, London Arts Festival und zu den Musikfestivals von Znojmo und Kutna Hora in Tschechien.

 

Des weiteren gastiert er regelmäßig am Konzerthaus und Musikverein Wien, am Salzburger Mozarteum, am Auditorium Cesare Pollini Padua und Auditorium Gaber Mailand, in St Martin in the Fields London, im Radiokulturhaus Wien und im Arnold Schönberg Center Wien, sowie an den Opernhäusern Frankfurt, Köln, Lübeck, Nizza, Wiesbaden und Zagreb.

 

Sascha El Mouissi bildet mit dem Bariton Rafael Fingerlos seit einigen Jahren ein festes Duo und konzertiert außerdem mit renommierten Sängerinnen und Sängern wie Ulf Bästlein, Wolfgang Brendel, Alice Ferrière, Angelika Kirchschlager, Thomas Quasthoff, Ildikó Raimondi, Sophie Rennert, Wolfgang Resch u.v.a.

 

Neben zahlreichen anderen Preisen wurde Sascha El Mouissi zuletzt mit dem Johannes Gutenberg-Preis der Universität Mainz, dem Liedpreis des Ministeriums für Kultur des Landes Schleswig-Holstein, dem Theodor Storm-Klavierpreis und dem Ö1 Pasticcio-Preis für die CD „Stille und Nacht“, erschienen bei Oehms Classics, mit Rafael Fingerlos ausgezeichnet.

 

Studio- und Live-Aufnahmen wurden wiederholt von Rundfunkanstalten wie dem BR, NDR, ORF, RBB, SRF, SWR, WDR, Radio Catalunya und Radio Bremen gesendet. Seine schnell wachsende Diskographie umfasst CD-Aufnahmen für Oehms Classics, fur Gramola (mit Ulf Bästlein: 1 ) Hebbel-Lieder; 2) „Seid menschlich froh und gut“ – Lieder auf Texte von J.H. Voß; 3) Lieder nach Texten von Karl Gottfried von Leitner; 4) „Ich blick' in mein Herz und ich blick' in die Welt“ – Lieder nach Lyrik von Emanuel Geibel), für Toccata Classics London (Weltersteinspielung mit Rafael Fingerlos: Songs of Life and Passing, Robert Fürstenthal) und Coviello Classics (Weltersteinspielung: Media vita in morte sumus, vocal chamber music by Volker David Kirchner).

 

Meisterkurse für Liedgestaltung gibt Sascha El Mouissi u.a. am Shanghai Music Conservatory.

 

Er lebt in Wien.

"By the same token, Sascha El Mouissi’s piano compellingly underscored the emotive rollercoaster of the songs. Possibly unconsciously, the pianist often silently mouthed the words that Fingerlos was singing, and their rapport showed itself to be affable and considerate. The piano accompaniment was supportive, but never intrusive. In short, here was a highly commendable musical partnership. "

(Bachtrack)

 

"Hier möchte ich besonders den herausragenden Liedbegleiter Sascha El Mouissi nennen, der für mich eine veritable Entdeckung ist. Was der in Hessen gebürtige Pianist an klanglich frischem, persönlich gefärbtem und hochmusikalischem Klangteppich für die Stimme webt, habe ich noch selten erlebt. Abseits jedes vordergründigen Virtuosentums errichtet Mouissi mit seinem unmittelbar empfundenen Spiel den kreativen Raum, in dem ein kongeniales Miteinander von Instrument und Stimme erst möglich wird. Viel inventive Zutat und wenig Korsett. Verblüffend!"

(Der neue Merker)

 

"In El Mouissi hatte Fingerlos einen ausgezeichneten Begleiter, der, ohne etwas unangemessen zuzudecken, der vokalen Linie doch immer wieder selbstbewußt sein Eigenes entgegensetzte. Für die inwendige Psychologie von Schumanns Heine-Liedern ist das freilich auch von wesentlicher Bedeutung"

(Kölner Stadt-Anzeiger)

 

"Sascha El Mouissi...ein brillanter, intensiv mitgestaltender Partner am Flügel"

(Gabor Halasz, Die Rheinpfalz)

 

"außerordentlich sensibel"

(Tagesspiegel Berlin)

 

"Gleiches geschah auch am Flügel, dem Sascha El Mouissi orchestrale Klangfarben entlockte und dessen Qualitäten als Liedbegleiter und Solist...nicht hoch genug gelobt werden können"

(Schwäbische Post)

 

"Minimalistisch, fast transparent zieht er seine Geisterlinien durch den Raum. Sie geben ein wenig halt, inmitten all des Frosts, der sich auf die Seele legt"

(Badische Neueste Nachrichten)

 

"Einleuchtend differenziert...brillant-virtuos...sensibel...in meditativer Ruhe"

(FrankfurterAllgemeine Zeitung)

 

"Sascha El Mouissi ... untermauerte den romantischen Charakter, ja brachte ihn in Vor- und Nachspielen erst richtig zur Entfaltung"

(Luzerner Nachrichten)

 

"..Begleitet von dem phantasievoll und sensibel agierenden Pianisten Sascha El Mouissi..."

(www.peterhagmann.com)

 

"ein Feuerwerk aus Musikalität, Virtuosität und zupackender Energie"

(Husumer Nachrichten)

 

"Wodurch zeichnet sich wahre Kunst aus? Vielleicht dadurch, dass ihr die Beliebigkeit und Pauschalität, schlicht das Belanglose fehlen. So, wie dem Spiel des Pianisten Sascha El Mouissi."

(Fränkische Landeszeitung)

 

„Mit grandioser Technik... ausgezeichneter Pianist... durchsichtig ziselierende Spielweise"

(BadischeZeitung)

 

"virtuos begleitet"

(Mainzer Allgemeine Zeitung)

 

"Mit Werken von Robert Schumann, Felix Mendelssohn Bartholdy, Volker David Kirchner und Franz Liszt begeisterte El Mouissi die vielen Zuhörer...

Mit seinen intuitiven, die Kompositionen begleitenden Gestiken schuf der Painist eine Atmospäre der stillen Bewunderung"

(Frankfurter Neue Presse)

 

"Mit dem vorzüglichen Pianisten Sascha El Mouissi legt der versierte Bassbariton mit dem Sinn für zarte Valeurs eine reiche Auswahl an Hebbel-Liedern von 14 mehr oder minder bekannten Komponisten vor, etwa von Liszt, Brahms, Cornelius, Pfitzner, Wolf, Matthiesen, Courvoisier und Alban Berg."

(Tiroler Tageszeitung)

 

"Sascha El Mouissi, stilvoll und stilsicher auf jedem Gebiet."

(Lübecker Nachrichten)

 

"optimal am Flügel"

(Kleine Zeitung)

 

"fabelhafter Klavierbegleiter"

(Wiener Zeitung)

 

"Sascha El Mouissi...ein sensibler Begleiter am Klavier, der die Stimmungen mittrug, die Lieder lautlos mitsang"

(Schwäbische)

 

"Wesentlichen Anteil am Gelingen hat...Sascha El Mouissi, der die Geschichte in innigem Gleichklang mitlebt und mitleidet"

(Voralberger Nachrichten)

 

"Weiterhin aufgewertet wird die Einspielung durch Pianist Sascha El Mouissi, der auch den Vertonungen der weniger bekannten Komponisten viel abgewinnen kann."

(Opera Lounge)

 

"-..exzellent begleitet...darf sich glücklich schätzen, so einen einfühlsamen, mitgestaltenden und aufmersamen Klavierpartner wie Sascha El Mouissi zu haben."

(Pizzicato)

 

"Großen Verdienst am Unterhaltungswert trug der Pianist Sascha El Mouissi, der lustvoll Schumanns Klangmalereien in den sehr eigenen langen Nachspielen ausführte: er stapfte, stolperte, flüsterte und spielte sogar "scheu". Der Saal bejubelte das Trio."

(Kölnische Rundschau)